Kapelle Heiligendamm
ehem. kath. Herz-Jesu-Kapelle, profaniert

Die kleine Waldkapelle wurde 1888 im neugotischen Stil durch den Schweriner Baumeister Gotthilf Ludwig Möckel (1838-1915) entworfen und gebaut. 1904 geweiht, wurde sie viele Jahre von der katholischen Gemeinde genutzt. Seit 1990 zunehmender Verfall durch Vandalismus und Einbrüche, 2001 wurde das Gestühl gestohlen. Inzwischen ist sie in Privatbesitz und profaniert.
Der rote Ziegelbau besticht durch seine verspielten Formen.
Im Osten schließt der Bau mit einem kuppeligen, schindelgedeckten Chor polygonal ab. Auf der Spitze sitzt eine kleine Laterne.
Im Süden ist ein turmartiger Anbau mit Eingangstür vorgesetzt. Dem Westgiebel ist ein kleines, mit einem Satteldach versehenes, Eingangsportal vorgesetzt.
In der Traufe umläuft ein Zierband den gesamten Bau.
Das Innere wird durch den fünfseitigen Altarraum mit seinen Buntglasfenstern bestimmt.
Die sonstige Ausstattung ist modern.

Quellen:
Heiligendamm und seine kleinen Waldkirchen, Flyer, Verein zur Förderung der Waldkirchen in Heiligendamm e.V.,