Dorfkirche Vilz (Stadt Tessin)

Turmloser Feldsteinbau mit leicht eingezogenem Rechteckchor und Backsteineinsprengungen um 1236 errichtet, Stufenportale der Priester- und Laienpforte auf der Südseite, Strebepfeiler an Ost- und Westwand, Blendenschmuck an den Giebeln, westlicher Portalvorbau, Nordsakristei, Ritzquaderung hervorgehoben.
Ausstattung: spätgotischer Flügelaltar mit geschnitzter Kreuzigungsszene, Rokoko-Kanzel mit Evangelistenfiguren von 1755, neben der Kanzel ein Grabstein der Familie von Koss, Lütkemüller-Orgel von 1862.
Gedenk-Platte mit Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges im zugesetzten Stufenportal der Laienpforte.
freistehender Glockenturm mit einer Glocke 1875 von Gustav Collier aus Berlin gegossen. Grabsteine der Familie Michaelis vor der Kirche in den Boden eingelassen.
Friedhof am Ortseingang mit Kriegsgräberstätte und Familiengrabstätte von Haeseler.
(weitere Quelle: Informationstafeln vor und an der Kirche)