Dorfkirche Behren-Lübchin

Mit dem Bau der spätromanischen Feldsteinkirche wurde wohl schon 1215 begonnen.
Der eingezogene, polygonal abschließende bzw. fast halbrunde Chor ist kreuzgratgewölbt. Die Südportale wurden zugesetzt.
Es sind noch Reste der Außenbemalung aus dem 13. Jahrhundert zu erkennen.
Die Kirche hat einen mächtigen Wehrturm mit barock geschweifter Haube und Laterne auf achteckigem Obergeschoss und eine Wetterfahne mit Wappen der Familie v. Behr.
Im Turm hängen zwei Glocken, eine von 1435.
Der Innenraum vom Kirchenschiff ist mit einer flachen Bretterdecke überzogen.
Zur Ausstattung gehört ein barocker Altar mit Kreuzigungsgruppe von 1712, eine Kanzel mit Schalldeckel, farbige Bleiglasfenster und die Lütkemüller-Orgel von 1863. Der achteckige Taufstein aus industrieller Fertigung trägt eine messinggetriebene Taufschale.
Außerdem sind Reste mittelalterlicher Fresken vorhanden. An den Schiffswänden wurden alte Grabplatten der ehemaligen Patronatsfamilien sowie je eine Holztafel mit Bibelvers befestigt. Im Turmraum hängt die Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
Außen an der Südwand des Chores steht eine Christus-Statue.
Neben dem Westturm steht ein Mausoleum an der Nordwestecke. 
Auf dem umliegenden Friedhof befindet sich eine groß angelegte Grabstätte der Familie Blohm. Die Friedhofstrauerhalle steht auf der Südseite. 

Quellen:
Rechts und Links der B 110 Propstei Gnoien, Flyer, Propstei Gnoien, G. Rein, Druckerei Hahn,