Dorfkirche Lambrechtshagen

Die ältesten Teile der Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert sind der Rechteckchor und die Südsakristei mit Blendengiebel. Der Ostgiebel ist aus Backstein; mit Blendenkreuz versehener Schmuck, u.a. spitzbogige Zwillingsfenster.
Das etwas breitere zweijochige Schiff aus Backstein über Feldsteinsockel und der quadratische Westturm mit dem hohen Pyramidenhelm wurden in der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet.
Der Chorraum erhielt ein Kuppelgewölbe auf Bandrippen; spitzbogiger Triumphbogen, im Schiff zwei Kreuzgewölbe.
Nordsakristei später angefügt.
Innenausstattung:
barocker Altaraufsatz in weiß u. hellblau, Altarbild Christus am Kreuz, als Bekrönung das Auge Gottes, darunter Ölgemälde, runde Altarschranke, Kanzel gleiche Art,
Orgelempore mit Ölgemälden, Darstellung biblischer Szenen,
Orgel von Eule 1995 in altem Prospekt,
bemalte Gewölberippen und Fenstergewände, mittelalterliche Fresken.
Auf dem die Kirche umgebenden Friedhof steht das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.