Dorfkirche Schönfeld (Gemeinde Tantow)

Rechteckiger Saalbau aus Feldstein, neugotisch überformt, quadratischer Westturm aus Ziegel mit offenem Umgang und halboffener Laterne mit schiefergedecktem achtseitigen Helm und Schildgiebeln, südlicher Anbau mit Blendgiebel und säulenartigen Fialtürmen, Ost- und Westgiebel als Staffelgiebel ausgeformt mit Putzblenden, in der Traufe ein aufgesetzter Zierfries aus Vierpässen, Fenster mit Maßwerk und Leibungen in Backstein gearbeitet.
Zugang über Westportal, Innenraum wird von einer hölzernen Deckenkonstruktion im Stil englischer Gußeisenarchitektur überspannt. Die Inneneinrichtung ist äußerst schlicht. Altaraufsatz mit Wimpergbekrönung und Fialaufsätzen, das große Altarbild zeigt Christus im Garten Gethsemane, schmucklose Holzkanzel ohne Schalldeckel, Taufständer, Harmonium von Bongardt & Herfurth aus Wiehe im Unstruttal steht im Altarraum, auf der Westempore weiterhin eine Orgel von B. Grüneberg, Opus 191 von 1878. Eine Gedenktafel für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges hängt an der Südwand. Die Tür zum südlichen Anbau ist zugestellt.
Im Turm hängt ein Geläut von drei Glocken, alle wurden 2010 von A. Bachert in Karlsruhe gegossen, eine Glocke mit Schlagwerk für die 2001 von Hans-Joachim Brandenburg gestiftete Turmuhr. Vor der Kirche steht das abgenommene alte Geläut, bestehend aus drei Stahlgußglocken von 1927.
Der Kirchhof wird von einer Feldsteinmauer umschlossen.
Auf der Südseite steht ein Kriegerdenkmal aus Beton auf einem Granitsteinsockel.
Der Friedhof von Schönfeld befindet sich am Ortseingang, er wird von einer Granitsteinmauer mit einem schmiedeeisernen Tor umschlossen.