Kapelle Zempin (Seebad)
und Friedhofskapelle

Die Friedhofskapelle wurde im September 1929 eingeweiht, der Bau wurde vom Bauunternehmer Dinse aus Zempin ausgeführt. 1996 wurde die Kapelle im Innern umfassend renoviert. Auf dem Friedhof (Zu den Karlsbergen 10) befinden sich noch einige sehr gut erhaltene gußeiserne Grabeinfassungen aus der Jahrhundertwende. Der Gedenkstein auf dem Friedhof wurde am 8. Mai 1995, 50 Jahre nach Beendigung des II. Weltkrieges als Denkmal für die Opfer eingeweiht. Bei dem Stein wurden fünf unbekannte Soldaten begraben. Es gab noch weitere Opfer, deren Namen bekannt waren, deshalb bekamen sie eine Ruhestätte in Familien- oder Einzelgräbern.
In der Feldstraße entstand in den 1960er Jahren eine Kapelle aus der Scheune der Familie von Ernst Krüger. Die Kapelle wurde auf den Namen "Glocke von Vineta" geweiht. Damals wurde eine Bronzeglocke von 1555 aus der Heilig-Geist-Kirche zu Werder angeschafft, die aber mittlerweile dorthin wieder zurückgegeben wurde. In Zempin steht jetzt ein Glockenstuhl mit einer Bronzeglocke von 1996 aus Lauchhammer.
Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges steht nahe einem Parkplatz in der Waldstraße (Strandstr.1).
(weitere Quellen: Informationstafeln auf dem Friedhof)

Quellen:
Willkommen in den Kirchen Usedoms Sommer 2007, Flyer, Regionalkonvent Usedom, Clemens Kolkwitz, Hoffmann-Druck Wolgast, 2007