Dorfkirche Malchow (Gemeinde Göritz)

Kleiner rechteckiger frühgotischer Feldsteinbau bestehend aus Schiff und schiffsbreitem Turm, die über einen großen Spitzbogen verbunden sind. 2010 erfolgt die Sanierung des eingezogenen quadratischen Turmaufsatzes in Fachwerk. Der Dachstuhl ist aus dem 18. Jahrhundert. Der  Chor schließt im Osten gerade ab. Im Ostgiebel befindet sich eine kleine Staffelblende darunter sitzt ein kleines Rundfenster und in der Wand eine schlanke Dreifenstergruppe. 1958 findet der letzte Gottesdienst in der Kirche statt. 2004 ist die Kirche in einem ruinösen Zustand und wird 2005 notgesichert. 2012, am 17. Juni, erfolgt die Neueinweihung durch Bischof Dr. Markus Dröge.
Der Innenraum der sanierten Kirche ist von einer glatt verputzten Decke geschlossen.
Ein einfacher Altartisch ersetzt den nach Göritz ausgelagerten Altaraufbau mit einer Kopie des Rubens-Gemälde von der Kreuzabnahme. Die Kanzel mit Aufgang und Schalldeckel wurde restauriert, verbleibt aber in diesem ausgebesserten Zustand. Zum Teil wurden im Aug./Sept. 2011 Wandmalereien freigelegt, auf denen aber so gut wie keine Motive erkennbar sind. Das Gestühl und die Logen wurden entfernt, der Fußboden gefliest und moderne Stühle aufgestellt. Erhalten geblieben sind die Westempore mit neugotischen Formen und der Prospekt der Orgel. An der Wand hängt eine epitaphähnliche Tafel, die der Kirchenrestauration durch den Patron v. Wedell im Jahre 1860 gedenkt. Am 6. Juni 2012 kehrt auch der barocke Taufengel in die restaurierte Kirche zurück.
Im Turm hängt eine Bronzeglocke, undatiert.
Der Friedhof befindet sich am nordöstlichen Dorfrand (Schmiedeweg 2). Hier steht eine Trauerhalle. Desweiteren findet man die Grabstätte des nach Malchow zurückgekehrten ehemaligen Patrons, Lupold von Wedel-Malchow (1920-2002), und ein Gedenkkreuz für die weiteren Angehörigen der Familie v.Wedell.

Quellen: