Dorfkirche Raduhn (Gemeinde Lewitzrand)
St. Jakobi

Die Kirche steht auf dem alten Friedhof, hier wurde die alte Kirche 1859 im neugotischen Stil unter teiweiser Einbeziehung der alten Feldsteinwände umgebaut, Ost- u. Westgiebel gestaffelt, auf dem Westgiebel erhebt sich ein schlankes Fialtürmchen mit einer Glocke von 1929. Unter der Traufe verläuft ein Zierfries. Auf der Südseite befindet sich ein spitzbogiges Portal mit angesetztemStufengiebel. Die zweibahnigen Fenster mit Scheitelring sind spitzbogig übergiebelt.
Der Bau wird im Innern durch Holzpfeiler in drei Schiffe geteilt. Das höhere Mittelschiff wird von einer gewölbten Holzdecke überspannt. Im Ostgiebel befindet sich ein kleines Rosettenfenster. Der alte Altaraufsatz, eine gotische Schnitzarbeit, entstand um 1450 in Wismar. Im Mittelteil befindet sich eine sogenannte Mondsichel-Madonna mit Strahlen-Mandorla (Offb. Joh.), links der hl. Jakobus, Schutzpatron der Kirche, und rechts die hl. Katharina.
Der Raum unter der Westempore wird als Winterkirche genutzt. Auf der Empore steht eine Orgel mit neugotischem Prospekt. Das Instrument wurde von Johann Heinrich Runge 1850 gebaut.
Vor dem Kirchhof steht im Westen das Kriegerdenkmal.
Der Friedhof befindet sich am Ortsrand (Hauptstraße 10).

 

Quellen: