Dorfkirche Herzberg b. Parchim

Wuchtiger Hallenbau aus Feld- und Backstein, errichtet im 14. Jahrhundert. Später aufgesetzt wurde der spätbarocke Turmaufsatz aus Fachwerk mit offener Laterne. 1997 erhielt der Turm eine Renovierung, dazu musste die Laterne abgenommen und später wieder aufgesetzt werden. Im Turm hängen eine kleine Gebetsglocke von 1622 und eine Bronzeglocke von 1962.
An die Ostwand mit dem blendengeschmückten Giebel wurde eine Grabkkapelle der Familie von Maltzahn angebaut. Auf der Nordseite steht ein Findling als Denkmal für die Toten der beiden Weltkriege. Daneben befindet sich eine Familiengrabstätte und Gruft der Familie v. Treuenfels.
Der Innenraum ist flachgedeckt, Ansätze für Gewölbe sind aber erkennbar.
Die Inneneinrichtung ist schlicht. Bei Renovierungsarbeiten 1959/60 wurden der neugotische Altar und die herrschaftliche Empore entfernt. Die Kanzel und die geschnitzte Taufe stammen vermutlich aus dem Jahr 1741.
Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben.

Quellen: