Dorfkirche Eickstedt (Gemeinde Randowtal)

Unmittelbar vor dem Gutshaus steht ein langgestreckter Feldsteinquaderbau mit schlanken Schlitzfenstern. Der Übergang von Chor zu Langhaus erfolgt nahtlos. Am Westgiebel ist ein Mauervorsprung zu erkennen, ggf. ist hier ein Turmanbau geplant gewesen oder dieser wurde abgerissen. Neben einer kleinen Vorhalle befindet sich ein rundbogiges Portal auf der Südseite. Auf der Nordseite ist eine kleine Sakristei angefügt. In der Ostwand sitzt eine Dreifenstergruppe mit sehr schlanken rundbogigen Fenstern in tiefen Nischen. Am Giebel sind drei rundbogige Blenden zu sehen. Die Bauart lässt auf eine frühe Entstehungszeit der Kirche schließen, vermutlich Mitte des 13. Jahrhunderts.
Eine undatierte Bronzeglocke hängt in einem kleinen eisernen Glockenstuhl, in der Südostecke des Kirchhofes steht noch ein hölzerner zweijochiger Glockenstuhl ohne Glocken.
Am Gutshaus sind Familienwappen und Jahreszahlen erkennbar.
Der Friedhof befindet sich einige Meter weiter an der Straße. Dort steht eine moderne Trauerhalle, außerdem das Grab eines unbekannten Soldaten sowie die Grabstelle der Familie Hoster, die am 29. April 1945 verzweifelt aus dem Leben schieden.