Dorfkirche Gramzow (Uckermark)
St. Marien

Mit dem Bau der Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts begonnen. Der einheitliche, sauber geschichtete Quaderbau mit schiffsbreitem Chor und querrechteckigem Westturm, ebenfalls in Schiffsbreite, wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte um 1686. Die Turmgiebel aus Backstein und die Dächer wurden 1992/98 restauriert. Im Turm hängen zwei Glocken aus dem 14. Jahrhundert.
Der Innenraum und die Schuke-Orgel erhielten 1937/41 eine umfassende Renovierung.
Auf dem sich anschließenden Friedhof stehen zahlreiche ältere Grabkreuze und Grabdenkmäler. Am westlichen Rand steht eine Trauerhalle. Nördlich der Kirche liegt ein Gräberfeld mit einem Gedenkstein für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Die Kriegerdenkmäler für den Ersten Weltkrieg und für den Krieg 1870/71 stehen außerhalb des Kirchhofes östlich der Kirche.
Einige hundert Meter von der Kirche entfernt steht die Ruine des ehem. Prämonstratenser-Klosters. 

(Quelle: Informationstafel vor der Kirche)