Dorfkirche Karrenzin

Karrenzin wird urkundlich 1334 erstmals erwähnt. Die in der Dorfmitte stehende Fachwerkkirche mit einem Chorschluss aus dem Achteck wurde 1721 errichtet.
Im Westen wurde ein freistehender geböschter verbretterter Glockenturm mit einem überstehenden Zeltdach angefügt. Der 1998 instandgesetzte Turm beherbergt ein Geläut von zwei Glocken, 1922 und 1934 gegossen.
Das dreifach verriegelte Fachwerk wird von quadratischen Fenstern unterbrochen, die an der Südseite in einer Vierergruppe unter dem Traufband angeordnet sind. Auf der Südseite befindet sich zudem noch ein rechteckiges Portal.
Der Innenraum ist mit einer flachen Holzdecke versehen.
Im Altarraum steht ein einfacher Altartisch aus Holz, dahinter ein Kruzifix.
Eine Kostbarkeit dieser Kirche ist die hölzerne Renaissance-Taufe.
Die von Friedrich Ludwig Theodor Friese (Friese III) 1889 gebaute Orgel wurde inzwischen entfernt.
Der Kirchhof ist von einer Feldsteinmauer und hochgewachsenen Bäumen umgeben.
Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege steht außerhalb des Kirchhofes an der nordöstlichen Ecke der Ringstraße.
Der Friedhof der Gemeinde liegt außerhalb des Ortes an der Landstraße (Lindenallee 7). Hier steht auch eine moderne Trauerhalle. 

Quellen:
Dorf- und Stadtkirchen im Kirchenkreis Parchim, Buch, ZEBI u. START e.V., Edition Temmen, 2001