Dorfkirche Falkenhagen (Gemeinde Nordwestuckermark)

Sauber geschichteter rechteckiger Feldsteinquaderbau mit geradem Ostschluss und in das Schiff integriertem Turmuntergeschoss. Verbretterter Turmaufsatz mit achtseitigem schindelgedeckten Spitzhelm. Priester- und Laienpforte auf der Südseite mit vermauerten Stufenportalen aus Granitstein. Am Chor sind die Fenster in von Blenden gefassten Dreifenstergruppen zusammengefasst. Ein Nordportal wurde zugesetzt und dem zweiten wurde eine kleine Eingangshalle vorgesetzt. Das Westportal wurde später eingefügt. Die Ostwand wird von zwei gemauerten Stützpfeilern gehalten. Neben der großen gestaffelten Dreifenstergruppe befinden sich noch zwei Spitzbogennischen mit gestuften Gewänden aus Backstein. Der Ostgiebel ist schmucklos.
Der Kirchhof ist von einer Feldsteinmauer umschlossen. Im Süden und Norden gibt es jeweils ein Pfeilertor.
Der 1865 eingeweihte Friedhof liegt einige Meter südlich von der Kirche. Er ist von einer Ziegelsteinmauer umgeben. Eine moderne Trauerhalle steht in der Nordostecke des Friedhofs.
Nördlich der Kirche steht das heutige Gemeindehaus, davor steht das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Der aus rotem Granit gearbeiteten Stele wurde ein Adler aufgesetzt und eine Tafel mit den Namen der Opfer des Zweiten Weltkrieges vorangestellt.