Friedhof Strohkirchen

Der Friedhof in Strohkirchen wurde 1922 eingerichtet. Eines der ersten Gräber wurde das von Wilhelmine und Johanna Ihde, Mutter und Tochter, gestorben 1921/22. Die Friedhofskapelle wurde erst in den 1960er Jahren errichtet. Ob es dem Namen nach in Strohkirchen jemals eine Kirche gegeben hat, ist ungewiss, aber durchaus wahrscheinlich. Die hübsche Friedhofskapelle hat zumindest schon mal die Form einer Kirche. Den Dachfirst schmückt ein verkleideter Dachreiter mit Kreuz. An die rechteckige Trauerhalle mit Satteldach schließt sich ein eingezogener Eingangsvorbau mit hohen Rundfenstern und segmentbogigem Portal an. Der verhältnismäßig große Friedhof ist von einer Hecke umgeben und von einem schlichten Eisentor verschlossen. In der Mitte des Dorfes gibt es einen kleinen Ehrenhain mit dem gepflegten Kriegerdenkmal und einem Gedenkstein für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Achtzehn Namen von im Ersten Weltkrieg gefallenen Strohkirchenern nennt die Tafel.