Begräbnisstätte Rögnitz

Rögnitz ist dieeinzige Gemeinde des ehemaligen Kreises Hagenow, die in den Landkreis Nordwestmecklenburg eingegliedert wurde. Ein altes Gutshaus steht auf dem von Linden gesäumten Dorfplatz. Am Ende des weitläufigen ehem. Gutshofes steht etwas abseits von den Wohn- und Wirtschaftshäusern eine mittlerweile völlig verfallene Grabkapelle. Wem das neugotische Mausoleum als letzte Ruhestätte dienen sollte, ist nicht bekannt. Der rechteckige Backsteinbau besitzt einen abgestuften Fundamentsockel aus Steinquadern und eine kleine halbrunde Apsis. Den Eingang bildet ein spitzbogiges Portal mit gefastem Gewände. In den Längsseiten sitzt jeweils ein Rundfenster. Die Giebelkanten sind mit einem umlaufenden Bogenfries geschmückt. Die bekrönenden Fialen sind bereits abgebrochen. Das Satteldach ist eingestürzt. Der Innenraum wird von einem sternförmigen Rippengewölbe überspannt, welches ebenfalls vom Einsturz bedroht ist. Der Innenraum ist verwüstet. Da sich das Mausoleum auf privatem Grund befindet, wird es in absehbarer Zeit keine Renovierung erfahren und somit dem endgültigen Verfall preisgegeben sein.