Dorfkirche Leizen

Die Ursprünge dieses Feldsteinbaus sind spätromanisch, der rechteckige Kirchenbau stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Der verbretterte, ungewöhnlich spitze Turmaufsatz stammt aber erst aus dem 18. Jahrhundert, in dessen zweiten Hälfte fand eine umfassende Restaurierung statt.
Das Gundlach'sche Wappen befindet sich am Turm.
Kanzel, Altarschranken und Pastorengestühl stammen auch aus dem 18. Jahrhundert.
Wesentlich älter sind der Altar, ein spätgotisches Triptychon (um 1500) und der rechts im Altarblock befindliche Sakramentenschrank mit Resten der Originalbemalung.
Die ursprünglich im Fußboden rechts vom Altar eingelegte Grabplatte von 1370 trägt das Wappen und die Aufschrift derer von Knuth. Um sie vor weiterer Abnutzung zu schützen, wurde sie 1994 an der Wand im Altarraum angebracht.
Der umliegende Friedhof ist von einer Feldsteinmauer umgeben und wird über Portale betreten, im Nordosten steht ein Kriegerdenkmal.

Quellen:
Kirchen in der Mecklenburgischen Seenplatte Südl. Müritz, Broschüre, IG der KirchenführerInnen Mecklenburgische Seenplatte, Druckerei Beyer GbR, Röbel,