Dorfkirche Dahmen

Der turmlose, rechteckige Backsteinbau steht auf einem Fundamentsockel aus großen, behauenen Granitsteinquadern.
In Dahmen wird eine Kirche bereits in der Mitte des 14. Jahrhunderts als Mutterkirche von Schorssow urkundlich erwähnt, was darauf schließen lässt, dass der frühgotische Saalbau um 1300 entstanden ist, allerdings lässt der sauber gemauerte Backstein vermuten, dass es sich um einen restaurierten Folgebau handelt.
West- und Ostgiebel sind blendengeschmückt, im Osten ein großes aufgemauertes Blendenkreuz, darunter eine gestaffelte Dreifenstergruppe neu gefasst in einem gestuften Gewände.
Im Osten schließt sich ein gruftähnlicher Anbau an, an der Nordseite die Sakristei.
Stufenportale in der West- und Südwand, im Süden zugesetzt.
Das Satteldach wurde 1991 erneuert
Der Innenraum wird von einem Gewölbe überspannt.
In die Seitenwände sind segmentbogige, annähernd quadratische Nischen eingearbeitet.
Zur Ausstattung gehört ein Altaraufsatz mit Bildern der Passionsszenen, welche vermutlich zu einem gotischen Flügelaltar gehörten und die Wandelbarkeit des Triptychons bildeten, sowie eine einfache hölzerne Kanzel mit Aufgang.
Auf der Westempore steht eine kleine, moderne Orgel.
Auf dem Friedhof steht in der Südwestecke ein hölzerner Glockenstuhl mit zwei Glocken, einer kleinen Bronzeglocke und einer Stahlgußglocke von 1956.
Auf dem Friedhof steht vor dem Westeingang zur Kirche ein Kriegerdenkmal in Form eines Grabkreuzes. Auf den Seitenflächen sind die Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges nur noch schwer zu entziffern. Vor dem Friedhof steht eine sehr schöne moderne Trauerhalle aus rotem Ziegel.