Dorfkirche Sommerstorf (Gemeinde Grabowhöfe)

Der rechteckige Backsteinbau auf einem Feldsteinfundament stammt aus der Zeit um 1300.
Der quergestellte Westturm und die südliche Eingangsvorhalle entstanden wohl Anfang des 15. Jahrhunderts aus Mischmauerwerk.
Im Innenraum wird das zweijochige, kreuzrippengewölbte Kirchenschiff mit dreiseitigen Emporen umfasst.
Der aus dem Ende des 18. Jahrhundert stammende Kanzelaltar ist mit 10 spätgotischen Apostelfiguren, Resten eines um 1500 gefertigten Schnitzaltars, geschmückt.
Aus der Erbauerzeit der Kirche stammt der Altarblock und die große Sakramentsnische.
Ein Harmonium aus Chicago (USA) ersetzt die fehlende Orgel.
Vom ursprünglichen Dreiergeläut blieb nur eine 1893 gegossene Bronzeglocke erhalten.
Der Dichter Johann Heinrich Voß wurde in Sommerstorf am 21. Februar 1751 geboren und anschließend hier in der Kirche getauft.
Im Westen vor dem Kirchhof steht das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und im Norden die moderne Trauerhalle.
(Quelle: Informationstafel)