Dorfkirche Raden (Gemeinde Lalendorf)
kath. St. Michael

Von 1818 bis 1930 gehörte Raden zu den Gütern der gräflichen Familie von Schlieffen.
Durch die Wirtschaftskrise musste es aufgegeben werden und wurde 1931 aufgesiedelt.
Die Siedler, die vorwiegend aus katholischen Gegenden kamen, bemühten sich bereits Anfang der dreißiger Jahre um eine eigene Kirche im Dorf.
Diese kam aber erst 1950, zu Ostern war die Grundsteinlegung und im April 1951 wurde sie geweiht.
Bereits beim Betreten der Kirche fällt die lebensgroße hölzerne Figur des Bruder Konrad von Parzhan auf.
Zwei weitere Statuen und der geschnitzte Kreuzweg sind besonderer Schmuck der Kirche.
Die Orgel ist ein Instrument der Firma Glöckner aus dem Jahr 1970.
Der katholische Friedhof mit Trauerhalle befindet sich an der Bundesstraße am Ortsausgang Richtung Teterow.

Quellen:
Dorf- und Stadtkirchen im Kirchenkreis Güstrow, Buch, Zerniner Beschäftigungsinitiative (ZEBI) e.V., Edition Temmen, 1997