Dorfkirche Duckow

Die Kirche ist ein turmloser Feldsteinquaderbau aus dem 13. Jahrhundert. Das reich profilierte Stufenportal der Laienpforte auf der Südseite sowie die Fenster auf Ost-, Nord- und Südseite sind in Backstein gefasst, z.T. in gemauerten Blendnischen, vermutlich neugotisch verändert. Die Ostwand zeigt deutliche Spuren eines ursprünglich vorhandenen eingezogenen Chores. Die Wandecken zeigen eine saubere Quaderschichtung über geschrägtem Sockel, dagegen wirkt die innere Wand aus Mischmauerwerk wie geflickt. Das dreibahnige Ostfenster mit Scheitelokulus wurde ebenfalls neugotisch erneuert. Der Ostgiebel ist in Fachwerk errichtet.
Im freistehenden Glockenstuhl an der Nordostecke befinden sich zwei Glocken, 1931 von Hans Freiherr v. Maltzahn geschenkt, gegossen bei M&O Ohlsson in Lübeck; die kleine Glocke ist undatiert.
Der Kirchhof ist als Friedhof gestaltet und ist von einer Feldsteintrockenmauer umfasst. Friedhofsportale in Backstein gewähren Zutritt. Eine kleine Leichenhalle steht am südwestlichen Rand des Friedhofs. Im westlichen Friedhofsbereich befindet sich die Familiengrabstätte der Freiherren von Maltzahn auf Pinnow und Duckow.