Dorfkirche Groß Pinnow (OT von Hohenselchow-Gr. Pinnow)

Rechteckiger Feldsteinquaderbau mit geradem Ostschluss und Westturmuntergeschoss. Der ursprünglich verbretterte Turmaufsatz erhielt 2013 eine Sanierung.
Portale am Turm und auf der Südseite sowie die Fenster wurden rundbogig verändert und mit gestuften Backsteinleibungen bzw. Gewänden versehen. Die Ostwand ist heute fensterlos, die Leibungen einer Dreifenstergruppe sind aber noch erkennbar. Im Giebel sind je eine kleine Kreuz- und Rundblende sowie eine schlanke Spiegelblende zu erkennen.
Am Ostermontag 2015 fand die Wiedereinweihung der Kirche nach umfangreichen Sanierungsarbeiten in einem Festgottesdienst mit Bischof Abromeit statt. Äußerlich erkennbar ist die Sanierung vor allem an dem quadratischen Turmaufsatz in Fachwerk mit schiefergedeckter Haube und geschlossener Laterne mit achteckigem Spitzhelm.
Auf dem Kirchhof stehen noch wenige Grabsteine des ehemaligen Friedhofes.
In der Ortsmitte steht ein kleines Kriegerdenkmal.
Der neue Friedhof befindet sich am nördlichen Ortsausgang (Friedhofsweg). In der Mitte des Areals befindet sich eine Kriegsgräberstätte für gefallenen unbekannte Soldaten der letzten Kriegstage im April 1945. Eine Gedenktafel erinnert auch an die Gefallenen des Krieges 1914-1918.