Dorfkirche Parum (Gemeinde Dümmer)

Das wohl gotische Backsteinschiff wurde im 19. Jahrhundert mit dem Anbau der Seitenschiffe und der Umgestaltung des Polygon-Chores zur Kreuzkirche umgebaut.
Interessant ist auch der verbretterte Glockenturm mit einer für diese Form ungewöhnlichen Bischofsmütze, schiefergedeckt.
Am südlichen Seitenschiff ist ein Eckturm angesetzt, an dem ein Allianzwappen mit der Jahreszahl 1756 angebracht wurde.
Der Innenraum ist bis zu den Seitenschiffen flachgedeckt, der Chor wird von einem Sterngewölbe überzogen.
Die Ausstattung ist neugotisch.
Die Orgel stammt von Johann Heinrich Runge aus dem Jahr 1871.
Im Westen schließt sich an den Kirchhof ein weitläufiger Friedhof mit Trauerhalle an.
Am Ortsrand steht unter einer Eiche das Kriegerdenkmal mit den Namen der im Ersten Weltkrieg aus dem Kirchspiel Parum Gefallenen.

Quellen:
Dorf- und Stadtkirchen Wismar-Schwerin, Buch, ZEBI u. START e.V., Edition Temmen, 2001