Dorfkirche Gingst
St. Jacobi

1300 Chor, 1400 dreischiffiges Langhaus, 1450 Westturm mit achteckiger Haube aus dem 18. Jahrhundert. Nordsakristei als langgestreckter Anbau.
barocke Neuausstattung 1730 nach verheerendem Brand 1726, Stifter v. Krassow, Wappen über dem Triumphbogen
1776 Altar mit Uhr v. 1796, Beichtstühle, Orgel v. Ch. Kindten 1795, Kanzel mit Evangelistenmedaillons und Schalldeckel, Taufständer mit Familienwappen,
Standfigur des Apostel Jakobus d.Ä.
Gedenktafeln für die Gefallenen der Kriege, ausgelegtes Gedenkbuch,
an der Südmauer des Chores eine Gruft und Familiengrabstätte der Familie von Berg
4 Glocken im Turm, Uhrwerk von 1817,
Im Nordosten schließt sich der Friedhof an. Davor steht auch eine moderne Trauerhalle. Vor dem Friedhofszugang befindet sich eine Gedenkstätte, dort stehen auch die Grabstelen der Gingster Prediger aus der Familie Picht.

Quellen:
Dorf- und Stadtkirchen auf Rügen und Hiddensee, Buch, Jürgen Schulz, Edition Temmen, 2006
Dorfkirchen Landeskirche Greifswald, Buch, Norbert Buske, Gerd Baier, Evangelische Verlagsanstalt Berlin, 1984, 1987 2. Auflage
Gottes Häuser Dorf- und Stadtkirchen auf Rügen und in Stralsund, Broschüre, Tourismuszentrale Rügen GmbH, ruegen-druck Putbus,