Dorfkirche Bredenfelde

Neugotischer Granitsteinbau mit verzierten Giebeln aus Ziegel. Im Osten sind ebenfalls die drei farbigen Rosettenfenster sowie die Einfassungen von Fenster und Portal, die Eckfialen und das Turmobergeschoss in Ziegel ausgeführt.
Der Bau wurde 1847 vom Gutsherrn Ernst H.H. von Heyden beim Hofbaumeister F.W. Buttel in Auftrag gegeben, 1850 begonnen, im Juli 1853 fertiggestellt und im November 1853 geweiht.
Die neugotische Ausstattung stammt aus der Erbauerzeit.
Im Innern eine holzgetäfelte Decke. Der Altartisch mit Kruzifix und Wandkreuz steht in einer kurzen Chorapsis. Das Kreuz mit Bienenwachsmalerei erwarb die Kirchgemeinde 2006. Der Kanzelkorb ist über eine Spitzbogennische begehbar. Weitere Ausstattungsstücke sind eine hölzerne Taufe mit Messingtaufschale, Gedenktafeln für 1870 (Westwand) und 1939-45 (Nordwand) sowie ein Harmonium von Bongardt & Herfurth, Wiehe - Unstruttal.
In der  Nordostecke befindet sich der Treppenaufgang zu Dach und Turm. Im Glockenturm hängen zwei Glocken, die größere wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der Familie Möker zum Gedächtnis an ihren im Krieg gefallenen Sohn gestiftet.
Die Kirche wird von einem Friedhof mit aufgemauerter roter Ziegelmauer umgeben.
Das prächtige Herrenhaus steht im gegenüberliegenden Park und wird heute als Schlosshotel betrieben.