Dorfkirche Brunn

frühgotischer Feldsteinquaderbau mit eingezogenem Rechteckchor, Anfang 14. Jahrhundert. eingebauter beschieferter Turm mit hoher quadratischer Glockenstube und kurzem achteckigen Schaft mit barocker glockenförmiger Haube mit Pyramidenhelm, 18. Jahrhundert.
1842 im Innern von Buttel gotisierend umgestaltet, Flachdecke bemalt, Ausmalung in Form von Sandsteinquaderung,
Ausstattung:
Kanzelaltarwand mit seitlichen Verschlägen, wimpergartig übergiebelt, Fialaufsätze, Maßwerkeinsatz mit Vierpass,
Taufständer aus Wurzelholz, am Schaft Schlange, Aufnahme der Taufschale (Messing, Inschrift 1699) als Dornenkrone geformt mit Rosenblüten,
Gemeinde nimmt auf Stühlen Platz, Lindholm-Harmonium im Altarraum,
verglaste Westempore (dort Winterkirche), am Balken aufgemalter Spruch der Weihnachtsbotschaft (Luk. 2,14),
an der Nordwand Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges,
Schiffsfenster mit Buntglasornament im Scheitelring,
im Turm hängen drei Glocken,
Westportal mit Grabstätte der Letzten v. Oertzens zugesetzt, Mausoleum nebenstehend.

Quellen: