Friedhof Hohenbrünzow (Gemeinde Hohenmocker)

Auf dem von einer Backsteinmauer mit Blendfeldern umgebenen Friedhof befindet sich eine Grabstelle der Grafen v. Schwerin, Ludwig v. Schwerin war Gutsherr in Hohenbrünzow. Er ließ den Glockenstuhl auf dem Friedhof errichten. Der Glockenstuhl erinnert an eine Kapelle. Der rechteckige Backsteinbau im neugotischen Stil wird von spitzbogigen Öffnungen durchbrochen.
Im Glockenstuhl hängt eine Glocke, die 1861 im Auftrag des Gutsbesitzers umgegossen wurde von F. Schuenemann in Demmin.
Einem Zeitungsbericht im NORDKURIER vom 4. Januar 2016 zufolge haben unbekannte Diebe die mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern große Glocke in den letzten Tagen des Jahres 2015 aus dem Glockenstuhl entwendet. "Da hatten wir gerade Glockenweihe in Hohenmocker und jetzt wird bei uns die Glocke gestohlen", empört sich Bärbel Westphal, die Bürgermeisterin der Gemeinde Hohenmocker. "Ich habe schon viel erlebt, aber dass jemand eine Glocke klaut, das ist doch pietätlos ohne Ende." Die polizeilichen Ermittlungen laufen, aber große Hoffnungen, dass die Glocke wieder zurückkommt, gibt es nicht.
Neben dem Friedhof befindet sich in der Ortsmitte noch ein Ehrenhain für die Gefallenen beider Weltkriege. Auf dem umzäunten Areal lehnen Namenssteine der Gefallenen an hohen Bäumen.

Quellen:
Diebe klauen Friedhofsglocke, Zeitungsartikel, Georg Wagner, Nordkurier, 2016