Dorfkirche Grünz (Gemeinde Penkun)

Bereits 1289 erfolgte die urkundliche Ersterwähnung einer Zugehörigkeit des Ortes zum Prämonstratenserkloster Gramzow. Aus dieser Zeit stammt wohl der sauber geschichtete Feldsteinquaderbau des rechteckigen Kirchenschiffs.
Nach der Zerstörung des alten Kirchturmes durch Blitzschlag wurde der neue schlanke Westturm gemeinsam mit der polygonalen Chorapsis im neugotischen Stil 1889 errichtet. Die neugotischen Treppengiebel an Ost- und Westseite sowie die niedrigen Treppentürmchen an den Seiten des Westturmes waren zu diesem Zeitpunkt wohl bereits vorhanden.
Auch die Ausstattung ist im Wesentlichen vom neugotischen Stil geprägt.
Im Südwesten der Kirche befindet sich ein Kriegerdenkmal und eine Grabstätte unbekannter Soldaten des Zweiten Weltkriegs.
Im Osten der Kirche schließt sich ein Friedhof an.