Dorfkirche Sommersdorf (Stadt Penkun)

1276 erstmals urkundlich erwähnt, die Kirche, ein Feldsteinsaal über geschrägtem Sockel mit einem querrechteckigen Westturm stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Der Ostgiebel mit vier Halbblenden zwischen Fialen um 1500.
Im 19. Jahrhundert bei eingreifenden Umbauten das Erbbegräbnis an der Ostseite angefügt, die Fenster verändert und das quadratisch eingezogene Turmobergeschoss in Ziegel erneuert, 31,50 m hoch mit spitzem, kupfergedecktem Pyramidenhelm (1897).
Schiff und Turmuntergeschoss weiß verputzt.
Der Innenraum ist mit einer Holztonne aus dem 19. Jahrhundert gedeckt.
Zur Ausstattung gehört ein schlichter Kanzelaltar, um 1800, mit einem älteren Kanzelkorb mit Dekor im sogenannten Zopfstil, ein Tafelbild der Hl. Elisabeth (19.Jh.).
Die Orgel wurde 1984 von Bahr, Weimar, aus den Resten der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Grüneberg-Orgeln aus Grünz u. Sommersdorf zusammengebaut.
Im Turm hängen zwei Glocken, Bronze, 1680 von Lorentz Kökeritz, Stettin; und 1980 von Schilling, Apolda.
Südlich vor dem Kirchhof steht ein Sühnestein in Form einer schlanken Stele aus gotländischem Kalkstein, 1423 für Henrik v. Ramin aus Wartin errichtet.
Im Süden vor der Kirche ein angelegtes Halbrund mit einem schönen Kriegerdenkmal aus rotem Granit.
Am Ortseingang befindet sich der Friedhof von Sommersdorf mit einer pfeilerflankierten Tordurchfahrt. Auf dem Friedhof befinden sich Soldatengräber von im März/April 1945 gefallenen deutschen Soldaten. 

Quellen:
Vom Grossen Landgraben bis zur Oder - Offene Kirchen III, Broschüre, Arbeitsgemeinschaft für Pommersche Kirchengeschichte e.V., Thomas Helms Verlag Schwerin, 2006