Dorfkirche Schmarsow (Gemeinde Kruckow)

Turmloser, rechteckiger Backsteinbau mit Chorschluss aus dem Achteck, getreppte Strebepfeiler trennen die einzelnen Chorfenster, Ostfenster als Putzblende zugesetzt, in der Traufe umlaufender Zierfries aus Rechteckblenden, Westgiebel mit fünfteiliger Staffelputzblende aus spitzbogig eingeleibten Doppelblenden mit Bogenrosette, Westportal in übergiebelter Wandvorlage.
Der Chor ist sternförmig gewölbt, das dreijochige Schiff mit Kreuzrippengewölbe ausgestattet.
Zur Ausstattung gehören ein aus Ziegel gemauerter Altartisch mit einem einfachen neugotischen Aufsatz mit großem Christus-Bild, eine schlichte Holzkanzel mit Verschlag, ein Renaissance-Epitaph für E.C.v.Maltzahn (1571-1622) aus Sandstein mit zahlreichen Familienwappen (1675), der Grabstein von Joachim Jürgen Lindtstedt (1660-1726) im Mittelgang und eine schlichte hölzerne Taufe.
Die Orgelempore ist mit einer klassizistischen Holzverkleidung versehen, die Orgel mit neugotischem Prospekt wurde von Familie v. Maltzahn 1893(?) gestiftet. Unter der Empore hängen an der südlichen Westwand zwei Gedenktafeln für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Südwestlich der Kirche befindet sich auf dem Friedhof ein freistehender Glockenstuhl mit einer Bronzeglocke, 1902 gegossen von C.Voss&Sohn, Stettin.
Das Grab des Schmarsower Pastors Martin Hübener (1859-1942) befindet sich auf dem Demminer Stadtfriedhof.
An den Kirchhof schließt sich das Gelände des ehemaligen Herrenhauses der Familie v. Maltzahn an.