Dorfkirche Wietstock
St. Magdalena

Die Kirche in Wietstock gehört auch zum Kirchspiel Altwigshagen.
Kleiner rechteckiger Findlingsbau, am Ende des 16. Jahrhundert im heute sichtbaren Stil überbaut und verputzt.
Quadratischer Fachwerkturmaufsatz mit schlankem achtseitigen, leicht überstehendem Spitzhelm, schindelgedeckt, aus dem 18. Jahrhundert.
Korbbogige Fenster und segmentbogiges Südportal mit Putzfaschen, im Ostgiebel zusätzlich zwei kleine Rundbogenfenster, an den vier Ecken kräftige geböschte Stützpfeiler, West- und Ostgiebel mit kleinen Fialaufsätzen.
Im Jahr 2010 erhielt die Kirche eine neue Dacheindeckung.
Innenraum mit flacher Balkendecke, unter der Decke ein umlaufendes Zierband.
Altartisch mit Kanzelkorb, Altargehege mit Balusterbrettern, Sakristeiverschlag mit Gitter, Pastoren-, Gemeindegestühl und Westempore mit Ornamentik bemalt, alles 18. Jahrhundert.
In den Ecken des Altarraumes Büsten von Melanchton und Luther.
Messing-Taufschale mit vegetabiler Ornamentik.
In der Glockenstube hängt eine Glocke (15./16.Jh) mit Minuskelinschrift.
Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben. Auf dem Friedhof steht im Osten eine kleine Trauerhalle, dort befindet sich auch die Grabstelle des Rittergutsbesitzer und Rittmeister a.D. Hermann Bartsch und seiner Frau.
(Quelle: Informationstafel an der Kirche)

Quellen:
Vom Greifswalder Bodden bis zur Peene - Offene Kirchen II, Broschüre, Arbeitsgemeinschaft für Pommersche Kirchengeschichte e.V., Thomas Helms Verlag Schwerin, 2006