Dorfkirche Bröllin (Gemeinde Fahrenwalde)

Der Feldsteinsaal mit dem eingezogenen Rechteckchor ist wohl zum Ende des 14. Jahrhunderts errichtet worden. Der verbretterte Turmaufsatz mit dem achtseitigen Spitzhelm stammt von 1888, ebenso die Backsteineinfassung der in tiefen Nischen sitzenden Fenster. Die neugotische Ausstattung stammt auch aus dem 19. Jahrhundert. Auf dem Kirchhof befindet sich eine Familiengrabstätte der Rittergutsbesitzer Stoewahs auf Bröllin. Der ehemalige Gutskomplex mit Herrenhaus, Hof und Landschaftspark schließt sich an den Kirchhof an.

Quellen:
Vom Grossen Landgraben bis zur Oder - Offene Kirchen III, Broschüre, Arbeitsgemeinschaft für Pommersche Kirchengeschichte e.V., Thomas Helms Verlag Schwerin, 2006