Dorfkirche Kagenow

Mittelalterlicher Backsteinsaal mit gestuften Strebepfeilern und dreiseitigem Ostschluss.
Das Untergeschoss des Westturmes wurde aus Feldsteinen nachträglich angefügt. Der quadratische Turmaufsatz mit der geschweiften Haube kam in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts hinzu, wohl gleichzeitig mit dem in Resten erhaltenen Verputz.
Die Fenster sitzen in Spitzbogennischen.
Über dem spitzbogigen Südportal befinden sich zwei schmale Nischen mit Winkelsturz, das Nordportal wurde zugesetzt.
Der Innenraum ist flachgedeckt. Schildbögen zeugen von der ursprünglich geplanten Einwölbung.
In eine Nische in der Westwand wurde die Kuppa einer mittelalterlichen Granittaufe aus dem 13. Jahrhundert eingemauert. Zur Ausstattung gehört aber auch noch eine moderne Taufe.
Die Westempore stammt wohl aus dem 18. Jahrhundert.
Der Kirchhof ist von einer Feldsteintrockenmauer umgeben.
Auf dem Kirchhof befindet sich eine Grabstätte gefallener deutscher Soldaten.

Quellen:
Vom Greifswalder Bodden bis zur Peene - Offene Kirchen II, Broschüre, Arbeitsgemeinschaft für Pommersche Kirchengeschichte e.V., Thomas Helms Verlag Schwerin, 2006