Ruine Küssow (Stadt Neubrandenburg)

Die um 1300 als turmloser frühgotischer Feldsteinbau errichtete Kirche gehörte ursprünglich zum Prämonstratenser Kloster Broda und gelangte um 1400 durch Schenkung an das Zisterzienserkloster Wanzka. Nach der Reformation erhielt die Stadt Neubrandenburg das Patronat. Die Kirche wurde wahrscheinlich im Dreißigjährigen Krieg zerstört. 1928 erfolgte die Übergabe an die ev.-luth. Kirche. 1999 wurde die Ruine und das Umfeld neu gestaltet. An der Südseite hängt eine kleine Glocke aus dem Jahr 1899, die Priesterpforte in der Südwand ist mit glasierten Steinen verziert.