Dorfkirche Karow (Stadt Plau am See)

Ende des 15. Jahrhunderts Beginn des Kirchbaus im Osten als Backsteinbau,
Weiterbau im Westen in Feldstein,
1861 Renovierungsarbeiten durch den Kirchpatron v.Cleve,
Ausbau zu einer Kreuzkirche ohne Glockenturm durch den Anbau der Backsteinseitenschiffe, Gestaltung aller vier Giebel als Stufengiebel mit umfangreichem Blendenschmuck, Vergrößerung der Fenster und neugotische Umgestaltung.
Auf dem Dachboden zwei mittelalterliche Bronzeglocken, von A. Ribe 1499 und 1503 gegossen.
Im Innern ein spätgotischer Schnitzaltar (um 1500) mit einer Kreuzigungsdarstellung im Mittelschrein, Grabsteine der Glasermeister Ch. und H.J.Grambow (18. Jh.).
Vor der Westwand ein neugotisches Mausoleum.
Vor dem Kirchhof steht die Trauerhalle und davor die Statue "Trauernde" vom Plauer Bildhauer Professor Wilhelm Wandschneider (1866-1942), die Statue stand ursprünglich vor dem 1916 errichteten Mausoleum der Familie Schlutius.
Von der Kirche ca. 500 Meter westlich steht unter einer Gedächtniseiche ein Gedenkstein für die Weltkriegstoten.
(weitere Quelle: Informationstafel an der Kirche)

Quellen:
Dorf- und Stadtkirchen Wismar-Schwerin, Buch, ZEBI u. START e.V., Edition Temmen, 2001