Dorfkirche Kraatz (Gemeinde Nordwestuckermark)

1843 erbte Friedrich Wilhelm Ludwig Schröder das Gut, er erbaute 1854 die Kraatzer Kirche im neugotischen Stil, 1884 erwarben Hermann und Elisabeth Wendland das Gut Kraatz, beide Besitzer fanden ihre Ruhestätte auf dem umliegenden Friedhof.
Das Gutshaus wurde 1847/48 erbaut.
Die rechteckige Kirche mit dem schlanken, in das Schiff leicht eingezogenen Westturm wurde aus grob behauenen Granitsteinen errichtet, wobei die Obergeschosse des Turmes, die diagonal gestellten, getreppten Strebepfeiler und die Stufengewände der Portale und Leibungen der Fenster in Ziegel ausgeführt wurden. Auffällig ist das in einer Wandvorlage sitzende Portal auf der Ostseite. In der Südwestecke steht ein alter Grabstein aus dem Jahr 1846.
Am Rande des Friedhofs steht zudem noch eine Trauerhalle aus gelben Ziegeln.