Dorfkirche Podewall (Gemeinde Trollenhagen)

Nachfolgebau der im 30jährigen Krieg untergegangenen Kapelle, 1819 eingeweiht,
seit 1664 zur Pfarrei Neddemin gehörend,
rechteckiger verputzter Fachwerkbau auf Feldsteinfundament und Ziegelsockel,
Mansarddach, Nordseite mit Portal, Ostgiebel Dach abgewalmt, auf Westgiebel kleines Holzkreuz,
Fenster der Ostwand zugesetzt, übrige Fenster zweiflügelig mit Segmentbogen, 
Innenraum flachgedeckt, mit sehr schlichter Ausstattung:
Kanzelaltar aus Küssow, Beichtstuhl, Lesepult, Kerzenständer, Harmonium Story&Clark, Chicago, vor dem Altar zwei Grabplatten der Familie Hoth (19. Jh.) in den Boden eingelassen,
an der Nordwand drei Sterbetafeln für Kinder (19. Jh.),
Glocke aus Sponholz, mit Inschrift, gegossen von Michael Begun, Friedland,
umfassende Sanierung des Eichenfachwerkes ab Dezember 2011.
Die Kapelle ist von einem kleinen Friedhof umgeben.