Dorfkirche Dannenwalde (Stadt Gransee)

Die Dorfkirche Dannenwalde wurde unter dem Patronat des Gutsbesitzers Ferdinand Thomas von Waldow (1765-1830) in den Jahren 1819 bis 1821 durch den Baumeister Ferdinand Hermann aus Zehdenick errichtet und am 30. September 1821 eingeweiht. Der achteckige verputzte Ziegelbau im neugotischen Stil mit den Innenmaßen 10 x 15 m liegt in der Achse des Gutshauses. In der Mitte des Daches erhebt sich ein Türmchen mit spitzem Dachreiter. Die Kirche besitzt drei spitzbogige Portale und spitzbogige Fenster.
Der Innenraum ist mit einem Spiegelgewölbe mit verlaufenden Kehlen geschlossen. Im Innern ein zweigeschossiger Säulengang. Zur Ausstattung gehört ein einfacher Altartisch.
Nach 1945 ausgeplündert, verfiel die Kirche zusehends, insbesondere nach 1975, als sie ungenutzt stand. Am 12. April 1998 erfolgte die Wiedereinweihung nach umfangreicher Sanierung, die auch Dank der Hilfe des Vereins Kultur und Kirche am Weg sowie der Familien v. Knebel und v. Waldow ermöglicht wurde.
Der Friedhof der Gemeinde befindet sich in der Lindenallee. Hier steht eine moderne Trauerhalle. Auf dem Friedhof befindet sich eine Grabstätte der Grundbesitzerfamilie von Waldow.

(Quelle: Informationstafel an der Kirche)

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