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Ein rechteckiger Backsteinsaal mit gestuften Strebepfeilern, um 1300, mit einem wohl wenig jüngeren Westturmunterbau. Die neugotische Südsakristei stammt von der umfassenden Restaurierung 1879 unter Theodor Prüfer, Berlin, gleichzeitig erfolgte der Abbruch der Nordvorhalle. Außerdem erhielt die Kirche ihre einheitliche neugotische Ausstattung. Bei einem Brand 1990 wurden der Dachstuhl und die Ausstattung zerstört, einschließlich aller Fenster mit figürlicher und ornamentaler Glasmalerei von 1879. In den Jahren 1991-93 wurde die Kirche durch den schwedischen Architekten Jerk Alton im Stil einer schwedischen Dorfkirche wieder aufgebaut und ist in der Gestaltungsform in Vorpommern einzigartig.* Sie erhielt eine Ausstattung mit Altar, Kanzel, Gestühl und Empore. Die Orgel wurde 1993 von Hinrich Otto Paschen aus Kiel gebaut. Die Taufe aus Zinkguss ist ein Werk des Berliner Zinkgießers Moritz Geiß und stammt bereits aus dem Jahr 1852.* Im Turm hängen drei Glocken. Der Kirchhof ist als Friedhof gestaltet. Vor dem Westgiebel der Kirche steht ein Findling, der als Gedenkstein für die Opfer der vielen Kriege gestaltet wurde.
* Quelle: Informationen von Herrn Norbert Rauer, Pfr.i.R., Potsdam, ehemaliger Pastor in Katzow (1976-1991)
Quellen:
Vom Greifswalder Bodden bis zur Peene - Offene Kirchen II,
Broschüre,
Arbeitsgemeinschaft für Pommersche Kirchengeschichte e.V., Thomas Helms Verlag Schwerin, 2006
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